Die Anfänge meiner Berührung mit der Fantasy liegen nicht in Büchern oder Filmen, sondern in Computerspielen. Und hier auch nicht in den so naheliegenden Rollenspielen sondern in Strategie und Wirtschaftssimulationen. Ja, bei der Recherche zu diesem Beitrag war ich selbst überrascht, dass Siedler II als Wirtschaftssimulation gesehen wird.

Der Einstige war dann auch eben jenes Siedler II. Es muss so im Alter von 6 bis 7 gewesen sein, als mich mit Siedler II zum ersten Mal ein PC-Spiel fesselte. Schon die Installation mit CD-Wechsel war an Dramatik und Fehlversuchen kaum zu überbieten. Die Kampagne habe ich stundenlang gespielt und es war eine wahre Freude, auch wenn die Story noch sehr im Hintergrund stand für mich persönlich. Auch mit dem Titel Knights an Merchants änderte sich dies nicht gewaltig. Dennoch habe ich noch die kurzen Filmsequenzen und eine wirklich gut dargestellte Kampagne mit einer tollen und vor allem langen Geschichte vor Augen.  weiterlesen »

Träumen Androiden von Freiheit? Über Gesellschaft und Politik in der Phantastik
Unter diesem Motto stand das dritte Branchentreffen des Phantastik Autoren Netzwerk, kurz PAN, das vom 19. bis 21. April in Köln stattgefunden hat. Mit großen Erwartungen wurde mir dieses Treffen schon letztes Jahr auf der Buchmesse in Frankfurt schmackhaft gemacht. Auch mir als (noch) Nichtmitglied stand es offen eine Karte zu kaufen, um teilzunehmen. Doch was ist von diesen drei intensiven Tagen geblieben? In erster Linie kann man das Treffen zusammenfassen mit „Die Phantastik ist bunt und vielfältig und das ist auch gut so!“.  weiterlesen »

Blogs sind so unterschiedlich wie wir Menschen und unsere Interessen. Bloggen soll in erster Linie Spaß machen, individuell sein und ich sollte mich selbst in meinem Blog widerspiegeln. Wozu brauche ich also ein Blogkonzept? Kann ich nicht einfach loslegen mit dem Bloggen?

Lange Zeit habe ich mich mit diesen Fragen gar nicht beschäftigt. Ich habe einfach nach Lust und Laune gebloggt, wie es mir gerade Freude gemacht hat. Fast zwei Jahre lang ging das so und es war auch in Ordnung. Irgendwann kommt aber der Punkt, an dem man sich weiterentwickelt und den Blog auch eine Spur konsequenter betreiben will. weiterlesen »

„Kein Mensch muss müssen und ein Derwisch müsste.“ Ich habe nicht viele Werke der deutschen Literaturgeschichte gelesen in der Schule. Und diejenigen, die ich gelesen habe, fand ich bis auf zwei Ausnahmen katastrophal. Einzig Lessings Nathan der Weise hat mich voll überzeugt. Dieses Zitat prägt mittlerweile mein Leben, es ist für mich ein Art Kodex geworden, denn ich habe mich all zu oft davon treiben lassen, was andere von mir erwarten bzw. was ich denke, was andere von mir erwarten. Zum Jahresende an Weihnachten und Silvester kommen diese alten Gefühle wieder hoch, denn man wird einfach von so vielen Seiten bombardiert mit Eindrücken, kritischen, abwertenden Fragen und den Vorstellungen der Gesellschaft.  weiterlesen »

Da freut man sich Wochen vorher darauf und dann ist es in ein paar kurzen Momenten auch schon wieder vorbei: Die Frankfurter Buchmesse

Für mich war es diesmal zum ersten Mal das Gefühl von Heimkommen. Letztes Jahr war ich in Frankfurt zum ersten Mal überhaupt auf einer Buchmesse und ich war überwältigt und leicht überfordert aufgrund der Größe und der Menschenmassen dort. Daraus habe ich zum Teil gelernt und dieses Jahr der Messe am Freitag meine Aufwartung gemacht. Auch ließ ich am Samstag die BuCon in Dreieich ausfallen, sodass ich mich ganz auf einen Messetag konzentrieren konnte. Und was soll ich sagen? Man hatte definitiv mehr Luft zum Atmen und Bewegen und ich habe deutlich mehr wahrgenommen und vor allem mitgenommen.

Daneben war das Gefühl heimzukommen, wie oben erwähnt, allgegenwertig. Ich habe einige bekannte Gesichter getroffen, und es ist einfach schön, wie man von der Fantasy-Community akzeptiert wird und sich auch mit bisher Fremden tolle und lange Gespräche ergeben. Besonders in Erinnerung bleibt mir da Matthias Teut. Nicht nur, dass seine Bücher unfassbar gut sind, ist er auch ein bescheidener und sehr freundlicher Mensch. Ich habe einige Zeit mit ihm verbringen dürfen und er hat mir mit einer Aussage direkt am Anfang die größte Freude überhaupt gemacht!

Ja Matthias, ich war es wirklich! Der Mann mit dem Schwert live und in Farbe!

Wenn man erkannt wird aufgrund seines Blogs, dann geht das runter wie Öl. Das sind genau die Momente, die für Motivation sorgen und an die man so gerne zurückdenkt! Lieber Matthias, das Gespräch mit dir war sehr lehrreich und hat mir viele nützliche Informationen an die Hand gegeben. Wie nützliche diese waren, werde ich wahrscheinlich erst in den nächsten Monaten bzw. Jahren erkennen! Ich freue mich, dich spätesten in Leipzig wieder zu treffen! Und die Einladung zum Kässpätzle essen steht, wenn du mal in Köln bist!

Mittlerweile zu meinen Stamm-Messe-Kontakten zählt Veronika Serwotka. Wie immer war es eine Freude dich zu treffen und mit dir abzuhängen. Und Veronika, wir werden langsam zu alt für diesen Scheiß! Das wollte ich nur mal gesagt haben 😉 Jetzt freue ich mich endlich Wyvern Teil II lesen zu können und ich hoffe doch, auf Teil III nicht so lange wie auf den zweiten Teil warten zu müssen! Wir sehen uns dann auch wieder in Leipzig oder dazwischen mal in Köln oder Tübingen!

Auch die BartBroAuthors seien hier gegrüßt. Ich konnte leider am offiziellen Treffen nicht teilnehmen, aber ich habe doch wenigsten zwei von euch (jedenfalls war es mir nur bei zweien bewusst, vielleicht waren es auch mehr) Treffen können und es gibt mir das Gefühl bei euch richtig zu sein. Ich hoffe, ich kann nun einen persönlichen Austausch in Köln + Umgebung ankurbeln und dann werden wir lange Zeit Freude aneinander haben. Toll, dass es solche Vereine gibt, die das Schreiben fördern!

Als Notiz an mich: Schleppe nicht immer so viel Nahrung mit dir auf die Buchmessen. Erstens isst du maximal die Hälfte davon und zweitens wird deine Tasche unnötig schwer dadurch!

Wie jeder Messebesuch kurbelte er auch dieses Jahr meine Lust zum Schreiben an. Voller Tatendrang blicke ich jetzt nach vorne und schaffe bestimmt 5-10 Seiten. Ab November muss dann meine Schreiberei aber sich ernsten Themen zuwenden, denn die Masterthesis steht an. Danach habe ich dann aber auch mein Masterstudium beendet und ich kann mich endlich mehr aufs Schreiben konzentrieren und hoffe den Zeitplan, den mein Arbeitstitel „Bestseller 20 20“ vorgibt, einhalten zu können! Bis dahin treffen wir uns hoffentlich noch auf der ein oder anderen Messe und ich lerne endlich auch mal Fotos von mir dort zu machen! Am besten mit euch, denn ihr seid es, die den Messebesuch zu einem tollen Tag machen!