Rezension: Die Legende von Enyador

Heute habe ich eine besondere Rezension für euch. Es ist nämlich die erste Rezension, zu einem Buch, dass ich auf meinem Kindle gelesen habe. Es handelt sich dabei um „Die Legende von Enyador“ von Mira Valentin. Erschienen ist das ganze bei Books on Demand oder eben als E-Book.

Klappentext*

Vier Königssöhne. Vier Wünsche. Ein Schicksal. Seit Jahrhunderten kämpfen in Enyador Elben, Drachen und Dämonen um die Macht. Die Menschen wurden von den Elben unterworfen, ihre Erstgeborenen als Sklaven in den Krieg gegen die Drachen geschickt. Doch Tristan, ein Waisenjunge, widersetzt sich seinen Unterdrückern, anstatt an deren Grausamkeit zu verzweifeln. Dadurch löst er eine Reihe von Ereignissen aus … und eine uralte Prophezeiung erwacht zu neuem Leben.

Kritik

Der Einstieg in die Story hat mich zunächst etwas zwiegespalten. Auf der einen Seite war es ein wirklich toller Einstieg, die eine neue Welt aufzeigt und viel Konfliktpotential aufwirft. Dagegen hat mich dann der eigentliche Einstige in den Plot etwas enttäuscht, da er mir im Vergleich zum Setting der Welt zu gewöhnlich war. Dennoch wird das Interesse geweckt weiterzulesen und ein spannender Konflikt wird angedeutet.
Der Schreibstil des Autors gefällt mir gut. Die Beschreibungen wirken auf mich manchmal etwas kurz. Hier hätte ich mir gerne etwas mehr Ausschweifungen gewünscht. Alles in allem lässt sich das Buch aber sehr flüssig und durchgängig lesen.
Den einen Protagonisten gibt es in diesem Buch so gar nicht. Für mich sind es in diesem Buch ganze drei. Diese wechseln sich ab, auch wenn hier kein exaktes Gleichgewicht erreicht wird. Alle drei Protagonisten verkörpern einen anderen Typus und sie fügens sich gut in die Geschichte ein. Leider sind mir die Figurtypen etwas zu klischeehaft. Besonders einer verkörpert mir zu sehr den idealistischen Held, mit zu wenigen Schwächen. Auch wirkt mir die Entwicklung der drei Protagonisten zu rasant und an manchen Stellen bleiben kleine Zweifel.
Die weiteren Figuren drängen sich nicht allzu sehr in den Vordergrund und ergänzen die Geschichte gut. Gut finde ich hier, dass es ebenfalls eine Vielzahl von aktiven Nebenfiguren gibt, die dem ein oder anderen Protagonisten zur Seite steht und die Verbindung zwischen den Handlungssträngen herstellen. Dadurch nehmen sie eine sehr aktive Rolle war.
Der Plot startet, wie oben bereits erwähnt, sehr klassisch und ohne größere Überraschungen. Im Laufe der Geschichte bleibt die Spannung moderat. Manche Entscheidungen sind ziemlich offensichtlich und so leidet die Spannung teilweise. Dennoch ist der Plot sehr harmonisch und ohne zu große Abschweifungen gelungen.

Fazit

Mich haben der Prolog und die Welt, die darin aufgezeigt wird sehr neugierig gemacht. Allerdings konnte das Buch nicht ganz diese Faszination aufrecht erhalten. Dennoch war es ein überaus solides Fantasywerk, das ich gerne gelesen habe. Deshalb erhält das Buch 3 Federn.

*Quelle: Mira Valentin

Rückblick Mai 2017

Nach einer dann doch etwas längeren Pause melde ich mich zurück. Ich muss leider auf meinem Blog auch in Zukunft etwas kürzer treten, versuche aber mit einigen anderen Ideen und dennoch regelmäßigen Beiträgen euch auf dem laufenden zu halten. Ziel ist es immer zeitnah einen Rückblick auf den vergangenen Monat zu geben mit Fokus auf den Büchern, die ich in dieser Zeit gelesen habe. Dabei wird es eine Kurzkritik zu diesen Büchern geben. Meist dürften es so 2-4 Bücher sein. Mehr schaffe ich aufgrund von meinen Verpflichtungen leider nicht zu lesen. Daneben nutze ich diesen Beitrag auch um mit euch an sonstigen Bücherthemen teilhaben zu lassen, die mir in dem Monat nicht ausweichen konnten. Zusätzlich werde ich versuchen immer mal wieder dazwischen einen anderen Blogbeitrag zu schreiben und veröffentlichen. Da mir aber die Qualität wichtiger als die Quantität ist, werde ich hierzu keine feste Aussage treffen, wann und wie es den Artikel gibt. Schaut einfach bei Facebook, Instagram oder direkt auf meiner Homepage vorbei um auf dem Laufenden zu bleiben!

Erellgohr – Geheime Mächte

Erellgohr ist für mich ein Buch, das schon länger in meinem Fokus lag und ich nun endlich lesen konnte. Das Buch entführt einen in eine wundervoll High-Fantasy-Welt mit allem was, dazu gehört. Das Besondere ist aber der enorm auf Spannung ausgerichtete Schreibstil. Die Geschichte wird stets in gleicher Reihenfolge aus der Sicht von drei Protagonisten betrachtet. Anfangs denkt man sich, die Handlungsstränge finden nie zusammen, aber nach einiger Zeit merkt man, wie sie sich wunderbar ergänzen und man beginnt zu erahnen, wohin der Plot geht. Dabei endet ein Kapitel stets mit einer offenen Frage an der spannendsten Stelle und man muss erst wieder zwei weitere Kapitel lesen, um zu diesem Handlungsstrang zurückzukehren. Diese Tatsache habe ich manchen Abend verflucht! Für mich ein wunderbares Buch, das fünf Federn verdient hat!

Erellgohr – Geheime Wege

Nachdem mich Band eins schon total begeistert hat, habe ich direkt Teil zwei hinterher gelesen. Auch hier zeigen sich erneut die Stärken von Teil eins. Dabei geht die Handlung noch schneller vonstatten und man fiebert mit den Protagonisten mit. Besonders gelungen finde ich im zweiten Band den stärkeren Fokus auf Magie und die sehr plausiblen Gesetztmäßigkeiten derselben. Mich hat dies total überzeugt. Gepaart mit einem tollen und lebendigem Schreibstil ist auch Teil zwei ein absolutes Spitzenbuch. Mir bleibt nichts anderes als erneut 5 volle Federn zu Vergeben!

Die unsichtbare Bibliothek – die flammende Welt

Es ist bereits das dritte Buch um die magische Bibliothek und ihre Bibliothekarin Irene Winters. Der Plot innerhalb dieses Bandes ist stimmig und gut nachvollziehbar. Auch der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut und macht Freude. Gerade die Idee Bücher und eine Bibliothek in die Mitte eines Plots zu stellen fasziniert mich nach wie vor. Allerdings wird mir der Rahmenplot, der sich durch die bisher gesamte Reihe zieht zu wenig vorangetrieben. Hier drängt sich mir die Ansicht auf, dass dieser möglichst in die Länge gezogen wird um noch viele weitere Bücher folgen zu lassen. Auch ist mir die Entwicklung, die die Protagonisten nimmt, zu wenig um sie als solche zu erkennen. Im Vergleich zu den beiden Vorgängern ist dies der bisher schwächste Band der Reihe. Von mir gibt es dafür drei Federn.

Da mein Beitrag mit der Einleitung nun schon lang genug geworden ist, verzichte ich in diesem Monat erstmal auf die weiteren Themen und wünsche euch einen schönen Juni mit viel Zeit zum Lesen!

Ein Blick in die Zukunft

Heute möchte ich mal einen Blick nach vorne werfen und euch etwas über die nächsten Monate erzählen. Doch beginnen werde ich dabei beim Status quo. Ihr habt bestimmt schon bemerkt, dass ich an den ein oder anderem Samstag verzichtet habe einen Blogbeitrag online zu stellen. Daneben habe ich auch nicht wirklich viel Zeit gefunden an meinem Buch weiter zu schreiben, zumal ich auch erstmal einen Logikfehler im Plot beheben muss. Dies alles liegt an mehreren Faktoren. Zum einen bin ich in meinem Job sehr eingespannt, wobei er mir viel Spaß macht, aber zeitweise auch sehr fordernd ist, und auf der anderen Seite beginnt für mich jetzt wieder das neue Semester, indem ich mir vorgenommen habe die letzten zwei fehlenden Klausuren zu schreiben, sodass im Anschluss nur noch die Masterarbeit aussteht. Zusätzlich versuche ich in meiner Freizeit dann Sport, Schreiben, Lesen und Freunde unterzubringen. Wie ihr seht, ist das also alles etwas viel und ich muss Prioritäten setzen und mich etwas neu organisieren.

Als ein Mensch, der gerne plant und Checklisten erstellt habe ich mir natürlich als erstes nun einen Schreibplan gemacht. Ich gebe mir bis Ende Mai Zeit, meinen Plot zu überarbeiten und zu dokumentieren. Danach gibt es kontinuierlich Ziele für jedes einzelne Kapitel, bis ich hoffentlich möglichst bald durch bin. Dabei wird eine kurze Pause von Mitte August bis Anfang September für die heiße Phase vor den Klausuren eingeplant.

Daneben muss dann aber mein Blog etwas zurückstecken. Ganz aufgeben möchte ich ihn nicht, denn es macht mir viel Spaß die Artikel und Rezensionen zu schreiben. Allerdings werde ich mich von meinem inneren Zwang befreien, jede Woche einen Artikel veröffentlichen zu wollen. Ich werde mich bemühen mindestens jede zweite Woche einen interessanten und lesenswerten Blog zu veröffentlichen! Sicherlich wird es manchmal auch zwei Wochen gar keinen Blog oder aber zwei Wochen hintereinander einen Blog geben. Je nachdem wie viel Zeit ich in den Wochen finde, bzw. was für Bücher ich gerade lese und sich Artikel anbieten oder nicht,

Zusätzlich gibt es momentan jeden Mittwoch ein Zitat aus meinem aktuellen Buch, einer Serie oder Film oder einer sonstigen Gelegenheit, dass ich in der vorangegangenen Woche aufgeschnappt habe und mir gut gefallen hat. Daran werde ich auch weiterhin festhalten, denn das geht meist recht fix und macht mir großen Spaß!

Daneben werde ich aber meine Social-Media-Arbeit etwas verändern. Twitter werde ich aus Zeitgründen etwas ausklammern. Ich werde dort zwar weiterhin vertreten sein, aber meine Neuigkeiten und Infos über neue Artikel werde ich vorerst auf Instagram und Facebook beschränken. Zusätzlich werde ich, wie gehabt, zwischendurch ein schönes Bild oder spannenden Einblick aus meinem Autorenleben posten, ohne zu viel Privates in die Öffentlichkeit zu tragen.

Ein weiterer Punkt betrifft meinen Blog. Dort bin ich gerade dabei die Seite „Freunde“ zu überarbeiten und einige neue Gesichter mit aufzunehmen. Daneben wird die ganze Kategorie etwas mehr in den Fantasykontext eingebettet und erhält eine neue Idee zur Umsetzung, sowie einen neuen Namen. Ich hoffe, dass ich damit in der nächsten Woche fertig werde und euch präsentieren kann.

Last but not least, wünsche ich euch jetzt erholsame und schöne Feiertage. Genießt das lange Wochenende und last euch vom Osterhasen ein Buch schenken!