Rezension: Die Sagen der Alaburg

Die Sagen der Alaburg | Farbseher Saga Band 4 | High Fantasy | Greg Walters | CreateSpace Independent Publishing Platform | 426 Seiten | 21.11.2017 | Taschenbuch 12,99€ | E-Book 3,99€ | Zum Buch bei Amazon (Affiliate-Link)

Die Sagen der Alaburg ist der fulminante Abschluss der Farbseher Saga! High Fantasy, nicht nur für Jugendliche! Für mich das beste Buch der Reihe und ein würdiger Abschied von Leik und seinen Freunden.

Da es sich hier um Teil 4 Der Reihe handelt, kann die Rezension Spoiler zu den Teilen 1-3 enthalten!

Die Rezensionen zu den anderen Teilen findet ihr hier:
Die Geheimnisse der Alaburg (Farbseher Saga 1)
Die Legenden der Alaburg (Farbseher Saga 2)
Die Chroniken der Alaburg (Farbseher Saga 3)

Klappentext*

Ein Mensch, der von der Magie beherrscht wird, ein Zwerg, der richtig gut zaubern kann, ein übergewichtiger Zwergelbe, ein hinkender Ork.

Sie können die Welt retten – oder vernichten.

Krieg überzieht Razuklan. Täglich landen Hunderte Vonynen an den Küsten des Kontinents und verwüsten ganze Landstriche. Bald wird die dunkle Zauberin auch die letzte magische Quelle zerstören. Der Drianyorden schaut diesem Treiben scheinbar unbeteiligt zu. Die Studenten der Âlaburg müssen eingreifen, um die Zauberin aufzuhalten. Für Leik und seine Freunde beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, bis schließlich der Farbseher vor einer alles entscheidenden Wahl steht.

Kritik

Greg Walters gelingt, wie schon in den ersten Teilen der Saga ein guter Einstieg, der einen sofort zurück nach Razuklan zu Leik und seinen Freunden bringt, ohne die Geschehnisse der ersten Teile breit zu treten.
Der Schreibstil gefällt mir nach wie vor sehr gut, sogar ein wenig besser als zu Beginn. Man merkt auch hier die Entwicklung des Autors! So lässt sich das Buch leicht und flüssig lesen und die Mischung aus Action, direkter Rede und Beschreibungen der Welt und Figuren.
Der Hauptplot, der sich durch die gesamte Tetralogie zieht, nähert sich zusehend seinem Höhepunkt. Dabei gelingt es dem Autor gut, die in den ersten Teilen aufgeworfenen Fragen zu beantworten und alles in einem nachvollziehbaren Gesamtkontext zu gießen. Dabei werden mitunter auch noch neue Fragen aufgeworfen und bei manchen Antworten wird man bis fast zum Schluss auf die Folter gespannt.
Was mir sehr gut gefällt ist, dass der Plot nun endgültig erwachsen wird und sich fast vollständig von Parallelen zu Harry Potter befreit. Hier setzt sich die positive Tendenz aus Teil 3 fort!
Die Entwicklung der Protagonisten ist diesmal weniger präsent und verflacht etwas. Dies passt aber in den vorgegebenen Plotrahmen. Vielmehr entwickelt sich der Bösewicht von einem Schatten zu einer Person mit Hintergrund. Dadurch wirkt seine Gefährlichkeit noch besser.

Fazit

Das Buch hat mich begeistert! Von den Fähigkeiten von Greg Walters, spannende Geschichten zu erzählen, war ich, seit Teil 1 überzeugt. Nun hat er es geschafft, sich von anderen Werken zu lößen und herausgekommen ist für mich ein grandioses Buch, das nicht nur jugendliche Leser begeistern wird! Hierfür kann es nur 5 Federn geben!

*Quelle: Verlag/Autor

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