Update II

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Langsam wird es Zeit für mein zweites Update. Das erste liegt ja doch schon einige Monate zurück und in dieser Zeit hat sich auf dem Blog und bei meinem Projekt einiges getan.

Anfangen möchte ich bei meinem Blog. Wie ihr in den letzten Wochen schon bewundern konntet, gibt es jetzt stets eine kleine Grafik für jeden Beitrag. An der leichten Färbung könnt ihr gleich erkennen, in welche Kategorie der Beitrag fällt. Ein weitere Vorteil liegt für mich darin, dass ich nun auch auf Instagram auf den neuen Blogbeitrag aufmerksam machen kann und bei Facebook und Twitter der Beitrag etwas besser auffällt als reiner Text. Zudem finde ich, dass die Grafik einfach super aussieht. An dieser Stelle auch noch einmal ein Dank an einen sehr guten Freund, der mir diese Grafik gezeichnet hat. Aus dieser Grafik entsteht auch momentan mein eigenes Logo, das unter anderem dann auf meinen Visitenkarten Platz finden wird.

Die zweite Große Neuerung auf meinem Blog seit dem letzten Update ist, dass ich nun regelmäßig Rezensionen veröffentliche. Über die Gründe, warum ich dies mache, habe ich bereits einen eigenen Artikel geschrieben, weshalb ich hier nicht mehr darauf eingehen möchte. Ziel ist es neben erfolgreichen Werken von bekannten Autoren auch und vor allem deutsche Nachwuchsautoren mit ihren Werken vorzustellen. Dabei freue ich mich besonders, eine Kooperation mit dem noch jungen Talawah Verlag eingegangen zu sein. Hier habe ich die Möglichkeit Neuerscheinungen zur Rezension zu erhalten und im Gegenzug verschaffe ich den Autoren etwas Aufmerksamkeit. Zudem erhalte ich auch einen interessanten Einblick in das Verlagsgeschäft. Analog zu den Beitragsbildern gibt es auch eine Grafik für die Bewertung. Ich vergebe 1-5 Federn, wobei 5 Federn die höchste Auszeichnung sind. Zudem veröffentliche ich meine Rezensionen etwa 7-10 Tage später bei Amazon und bei Lovelybooks.

Als Ergänzung zum Thema Rezensionen habe ich eine kleine Übersicht über meine Lesegewohnheiten erstellt. Dort erfahrt ihr, was ich neben Fantasy noch alles so lese. Ergänzend dazu gibt es eine Übersicht der Bücher, die ich bisher im Jahr 2016 gelesen habe. Diese aktualisiere ich regelmäßig. Allerdings werde ich aufgrund der Klausurenphase wohl die nächsten zwei Monate etwas kürzer treten müssen.

In der Planung steckt momentan eine neue „Beitragskategorie“. Ich bin gerade dabei einen Interviewstil zu erarbeiten und werde in den nächsten Wochen mir überlegen, welche Autoren ich gerne mal damit konfrontieren würde. Ich bin schon gespannt was sich daraus entwickelt. Zudem arbeite ich gerade an eigenen Visitenkarten für den Blog und plane einen eventuellen Besuch auf der Frankfurter Buchmesse im Oktober. Selbstverständlich halte ich euch auf dem laufenden.

Doch nun genug zu meinem Blog und noch etwas zu meinem eigenen Buch. Der Plot ist jetzt, mit Ausnahme von 2-3 Kleinigkeiten, fertig und recht final auf mehreren Seiten skizziert. Dazu habe ich eine fertige Karte mit den wichtigsten Punkten meiner Welt und Steckbriefe zu fast allen wichtigen Charakteren. Für die wichtigen Völker in meiner Welt bestehen Aufzeichnungen über Besonderheiten, Kultur, wichtige Ereignisse und Personen, allerdings  nur in Stichpunkten. Mein Magiesystem steht darüber hinaus auch in seinen Grundfesten, bedarf aber noch etwas Feintuning. Hier habe ich noch einige Ideen, die ich aber noch nicht alle logisch integrieren konnte. Da wird auch noch mein momentanes Hauptaugenmerk darauf liegen.

Dennoch habe ich bereits schon begonnen an meinem Buch zu schreiben. Die ersten beiden Kapitel sind im Entwurf fertig. Allerdings handelt es sich um Kapitel 2 und 3, denn mit dem Anfangskapitel und eventuell einem Prolog hadere ich noch.

Wie bereits oben erwähnt, schreibe ich im September meine Klausuren. Zudem gibt es noch eine etwas größere Veränderung im Anschluss daran. Genaueres werde ich in den nächsten Tagen euch mitteilen. Allerdings bedeutet dies, dass ich wohl die nächsten 2-3 Monate etwas kürzer treten werde, was meine Schreibzeiten betrifft. Ebenfalls überlege ich mir im September eine Bloggpause einzulegen. Sollte es dazu kommen, werdet ihr rechtzeitig darüber informiert. Bis dahin könnt ihr euch aber jeden Mittwoch auf einen neuen Bloggartikel von mir freuen und ich wünsch euch allen einen schönen Sommer!

Rezension: Aera – Die Rückkehr der Götter

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Aera – Die Rückkehr der Götter ist ein Fantasy-Thriller aus der Hand des bekannten deutschen Autors Markus Heitz. Das Buch ist bei Knaur TB am 02.11.2015 erschienen und ist ein eigenständiges Werk in einer vom Autor neu erschaffenen Welt. Das Buch gibt es sowohl als E-Book, als auch als Taschenbuch. Das Printexemplar umfasst 784 Seiten und kostet 9,99 €.

Klappentext*

Im Jahr 2019 herrscht eine neue Weltordnung:
Die Götter sind auf die Erde zurückgekehrt. Alle Götter – bis auf einen. Während Odin, Zeus, Manitu, Anubis, Shiva und Co. sich ihre alten Kultstätten zurückholen und ihre Anhänger um sich scharen, warten Christen, Moslems und Juden vergeblich.
Interpol Ermittler Malleus Bourreau ist Atheist geblieben in dieser Welt voller Götter. Er ist gut in seinem Job, denn er hat keinen Respekt, weder vor Menschen noch vor Göttern. Sein aktueller Fall fordert ihn allerdings. Auf der ganzen Welt verschwinden religiöse Artefakte aus den verschiedensten Kulturen, und die Diebe gehen dabei buchstäblich über Leichen. Und das ist nicht das einzige Rätsel, das es zu lösen gibt.

Kritik

Den Einstieg in Aera finde ich super. Sofort erhält man eine kurze Einführung, was sich in der Welt geändert hat um das Setting für diese Geschichte zu bekommen. Da dabei vieles angerissen wird, macht es sehr  neugierig. Was genau ist passiert? Wie hat das die Welt verändert? Dem stehen die Fragen zum nur kurze Zeit später einsetzenden Geschehen in nichts nach.

Nach dieser kurzen Einführung wird man auch schon mitten ins Geschehen hineingeschmissen und man begegnet dem Protagonisten Ermittler Bourreau. Ich habe ihn sofort ins Herz geschlossen, denn er hat seine ganz eigene Art mit den neuen Begebenheiten umzugehen. Dabei scheint er voller Geheimnisse zu stecken und hat einige Eigenheiten, die ihn zu einem Außenseiter in seiner Welt machen. Bei seinen Marotten hatte der Autor durchaus ab und zu darauf verzichten können die Marke und das Fabrikat von Bourreaus Lieblingsauto zu nennen. Es passt zwar zu diesem Charakter, wirkt phasenweise aber wie Werbung für einen bayrischen Autobauer. Dem Autor ist es aber gelungen eine gute Balance zwischen Andeutungen über Bourreau, Episoden aus seiner Vergangenheit und Geheimnissen rund um ihn zu bewahren. So erfährt man einiges, kann sich manches zusammenreimen aber freut sich auch noch darauf, in weiteren Fällen den Ermittler besser kennen zu lernen. Seine Handlungen bleiben nachvollziehbar und sind schlüssig.

Die weiteren Figuren passen sehr gut in den Zusammenhang hinein. Natürlich geht hier die Tiefe im Vergleich zum Protagonisten etwas ab. Einige Personen erfüllen klassische Rollen eines Thrillers, ohne sich an andere bekannte Thriller zu stark anzulehnen.

Der Schreibstil ist sehr flüssig. Besonders spannend sind für mich die Passagen über Götter, Heiligtümer und alte Kulturen, die der Autor geschickt in die Handlung einfließen lässt und dabei einige spannende Details erwähnt. Manchmal habe ich mir gewünscht, dass das Buch sich in ein Fachbuch für alte Götter verwandelt.

Das Buch regt auch zum Nachdenken an. Die Religionskritik tritt an der ein oder anderen Stelle direkt zur Schau. Gerade im Kontext des aktuellen Weltgeschehens, besitzt dies die hohe Aktualität. Aber auch das menschliche Verhalten sich neuen Begebenheiten anzupassen um zu überleben und Menschen mit anderen Ansichten zu unterdrücken, ist sehr gut geschildert.

Das Setting des Romans ist super, sowohl von der Idee als auch von der Umsetzung. Darin fügt sich die Geschichte toll ein. Anfangs dauert es zwar etwas, bis sie in Schwung kommt, aber gerade ab etwa der Mitte des Buches nimmt sie deutlich Fahrt auf und ich wollte das Buch gar nicht mehr weg legen. Der Spannungsbogen ist zu jeder Zeit intakt und bietet einige tolle Wendungen und Überraschungen.

Fazit

Mit diesem Fantasy-Thriller braucht sich Markus Heitz keineswegs vor den Größen des Thrillergenres verstecken. Ich war von Anfang an von der Geschichte und dem Ermittler Bourreau gefesselt und konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Seit Dan Brown hat mich ein Thriller nicht mehr so begeistert. Ich wünsche mir dringend eine Fortsetzung. Aera hat volle 5 Federn verdient!

5_Federn_Artikel

*Quelle: Knaur TB

Magie ist… was ich darüber denke

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Zur Abrundung der drei Interviews zum Thema Magie, werde ich das Thema aus Sicht der Frage „Was ist Magie eigentlich?“ angehen und versuchen den Begriff und das Wesen der Magie etwas näher zu beleuchten. Wer die Interviews noch nicht gelesen hat, hier kommt ihr zu den dreien, mit einem Leser, einem Autor und einem Logiker. Dabei werde ich keinesfalls eine vollständige und allumfassende Einteilung und Definition vornehmen, sondern mich auf einige Schwerpunkte konzentrieren:

Der Duden besagt, Magie ist „eine geheime Kunst, die sich übersinnliche Kräfte dienstbar zu machen sucht.“

Meines Erachtens gehört Magie zu den wichtigsten Werkzeugen eines Fanatsyautors. Fantasy beschäftigt sich mit Welten und Phänomenen bei denen unsere realen Gesetzmäßigkeiten (teilweise) außer Kraft gesetzt sind. Somit kann man alles unter Magie zählen, was unsere bekannten Naturgesetzte außer Kraft setzt, egal in welcher Art und Weiße. Das ist auch der Grund, warum es so viele verschiedene „Arten“ von Magie gibt.

Grundsätzlich Besitz Magie keine „Gesinnung“, ist also weder gut noch böse. Sie ist nur ein mächtiges Werkzeug, ähnlich wie ein Schwert. Ich kann Schwache beschützen, aber auch Tod und Verderben über die Welt bringen. Dennoch kann man bestimmte Zauber der Schwarzen oder Dunklen Magie zuordnen, wie z.B. die verbotenen Flüche in Harry Potter. Daneben gibt es offensichtlich auch Magie, die anderen hilft, sogenannte weiße Magie. Darunter fallen meines Erachtens Heilzauber. Die breite Masse der Zauber gehören aber zur Grauen oder Neutralen Magie. Diese können sowohl Gutes als auch Böses bewirken, je nach dem, wie sie verwendet werden. Ein klassisches Beispiel wäre ein Feuerzauber, der ein Lagerfeuer entfacht um zu wärmen oder eine Stadt in Brand setzt um zu zerstören.

Alle Zauber lassen sich stets einer dieser drei Kategorien zuordnen. Daneben kann man Zauber aber noch anders unterteilen, weniger nach ihrer Wirkung sondern nach ihrem Preis. Das ist auch eine weitere wichtige Eigenschaft, die Magie haben sollte. Zauber sind etwas sehr Mächtiges und sollten immer einen Preis einfordern. Nur so kann eine Ausgewogenheit zu klassischen Waffen und Methoden sichergestellt werden. Der Preis kann ganz unterschiedliche Formen annehmen.

Eine sehr häufig antreffende Form ist, dass jeder Zauber Kraft, Energie, Willenskraft oder Lebenskraft kostet, genauso, als ob man die Tätigkeit ohne Magie ausüben würde. Ein andere Ansatz ist die Elementarmagie, die auf der Anrufung oder dem Einsatz eines oder mehrerer Elemente geschieht. In der Regel sind dabei die vier Grundelemente Erde, Feuer, Wasser und Luft „zuständig“. Gerade bei dunkler Magie kann der Preis auch aus Blut oder einem Tier- oder Menschenopfer sein. Da es fast unendlich viele Möglichkeiten gibt Magie zu gestallten, möchte ich es an dieser Stelle bei diesen belassen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, wie Magie gewirkt werden kann. Eine gängige Möglichkeit ist, dass sich der Magier im Kopf vorstellen muss, was passiert, damit die Magie genau diese Wirkung erzielt. Eine weitere Anwendungsform ist das sprechen oder denken eines entsprechenden Zaubers oder Wortes, oft in einer alten Sprache. Dabei kann der Autor sich eine eigen Sprache basteln. Gerade wenn Magie eine sehr seltene Gabe ist und die Sprache alt, bedarf es keiner komplexen Grammatik oder eines kompletten Wörterbuches. Einige, wenige noch bekannte Wörter reichen vollkommen aus.

Daneben gibt es in meinen Augen auch zwei wichtige Methoden, Magie wirken zu lassen, die nicht unbedingt vom Magier ausgehen. Die erste Möglichkeit wäre eine Anrufung eines Gottes, der dann, je nach Lust und Laune, den Zauber wirkt oder auch nicht. Die zweite Methode ist, Magie durch ein magisches Artefakt wirken zu lassen. Dies ist eine exzellente Möglichkeit jedem Bewohner der Welt einen Zugang zur Magie zur ermöglichen. Dabei sind aber die Anzahl der „Zugänge“ natürlich auf die geringe Anzahl an magischen Artefakten beschränkt und somit entsteht schon ein Konflikt in der Welt.

Eine wichtige Rolle für die Geschichte spielt auch das Ansehen und die Verbreitung von Magie. Hier gibt es keinerlei Grenzen. Es kann jeder Bewohner Magie wirken können, oder nur wenige Begabte. Gerade, wenn es nur wenige Begabte gibt, die vielleicht auch schon viel Unheil über die Welt gebracht haben, bietet es sich an, Magie als in der Öffentlichkeit versöhnt und gefürchtet darzustellen. Dies ist aber natürlich keine Pflicht.

Zum Schluss sei noch gesagt, dass in jedem Buch eine ganz eigene Magie innewohnt, nämlich die Magie des geschriebenen Wortes. Diese offenbart sich jedem Leser auf eine individuelle Art und Weiße und macht die Faszination des Lesens für mich aus. In diesem Sinne, lasst euch von Büchern verzaubern!